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Dieser neue keramische Werkstoff ermöglicht die Herstellung von sehr stabilem Zahnersatz in Vollkeramik. Hat man sich Anfangs auf Einzelkronen und kleine Brücken beschränkt, ist es heute möglich dieses Material auch im großem Umfang einzusetzen. Dazu wird Ytrium stabilisiertes Zirkoniumdioxid im vorgesintertem Zustand verwendet.
Das mit Hilfe der CAD/CAM Technologie ca. 25% größer gefräste Gerüst, wird in einem Sinterprozess bei ca. 1500° auf Originalgröße geschrumpft, wo es seine maximale Festigkeit erreicht. Diese liegt bei diesem Material bei ca. 1200 Mpa Biegefestigkeit.


Zahnimplantate sind in den Kieferknochen eingesetzte Fremdkörper. Das Teilgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit dem Einpflanzen von Zahnimplantaten in den Kieferknochen befasst, wird als Implantologie bezeichnet. Durch ihre Verwendbarkeit als Träger von Zahnersatz übernehmen Zahnimplantate die Funktion künstlicher Zahnwurzeln. Hierbei werden sie im Allgemeinen in den Kieferknochen (enossale Implantate) eingedreht (über ihr Schraubgewinde) oder einfach eingesteckt. Sie verbinden sich innerhalb von 3 bis 6 Monaten mit dem umgebenden Knochen zu einer festen, äußerst belastungsfähigen Trägereinheit (Osseointegration). Hierbei spielt die mikromorphologische Oberflächengestaltung eine Schlüsselrolle. Sie muss mit einer Mikro-Porentiefe von durchschnittlich 5µ bis 100µ aufgeraut sein. Die makromorphologische Gestaltung (Implantatform) hat Auswirkungen auf die chirurgische Insertionstechnik und die Begünstigung einer den Knochen-Implantatverbund auflösenden Infektion. Die Gestaltung des aus dem Kieferknochen herausragenden Pfeilers hat Einfluss auf die Qualität der zahntechnischen Verarbeitbarkeit. Zahnimplantate bestehen üblicherweise aus Titan, aber auch aus keramischen Materialien.


Wie bei den meisten kosmetischen Eingriffen, ist für die Patienten das jeweils aktuelle Schönheitsideal von Bedeutung. Tee,Kaffee,Rotwein oder Tabak aber auch Medikamente  können Zähne von aussen und innen verfärben. 

Zur Zahnaufhellung kommen in der Regel Präparate zum Einsatz, welche Wasserstoffperoxid (H2O2) (z.B. in der Form von Carbamidperoxid) enthalten. Sie können in den Zahn eindringen und dort Sauerstoff-Radikale abspalten. Diese sind in der Lage, Farbstoffe im Zahn chemisch so zu verändern, dass sie nicht mehr farblich in Erscheinung treten. Zahnaufhellungsmittel sollten einen neutralen pH-Wert haben, damit sie die Zähne nicht aufrauen und so einer erneuten Verfärbung keinen Vorschub leisten. Verschiedene Methoden kommen zur Anwendung:

Hierbei wird für den Patienten – nach Abformung der Zähne und Modellherstellung – durch die Zahnarztpraxis bzw. dessen Labor  eine passgenaue Kunststoffschiene tiefgezogen und ausgeschnitten, welche die Zähne überdeckt. Zur Zahnaufhellung wird diese Schiene mit peroxidhaltigem Aufhellungsgel befüllt. Je nach Konzentration trägt der Patient diese Schienen nun zwischen einer und acht Stunden. In der Regel genügen zur Aufhellung ca. 15 Behandlungen.

Hierbei werden höher konzentrierte Präparate eingesetzt. Daher geschieht diese Behandlung auf dem Patientenstuhl des Zahnarztes oder Dentalkosmetikers, und das Zahnfleisch muss zuvor geschützt (abgedeckt) werden. Das Aufhellungsmittel wird vom Behandler direkt auf die aufzuhellenden Zähne gebracht und wirkt dort ein. Mitunter wird durch eine Lichtbestrahlung versucht, die Wirkung zu intensivieren. Nach 15-30 Minuten wird das Gel entfernt. Ist die Aufhellung noch nicht ausreichend, kann das Verfahren wiederholt werden. In der Regel sind bei einer erstmaligen Zahnaufhellung drei Behandlungen nötig, um ein dauerhaftes Ergebnis zu erreichen.




Beim normalen Schlaf erholt sich Körper und Geist. Die Tiefschlafphasen (non- REM) dienen zur Stärkung der körperlichen Kräfte (Immunsystem), der Traumschlaf (REM) zur “Regeneration der Seele”.
Wird der Schlaf durch verschiedene Einflüsse ( z.B. Stress, Lärm, Alkohol, Nikotin, Krankheiten ) gestört, so ist die  Folge dessen eine Störung des Tagesbefindens.(Morgenmüdigkeit,Tagesmüdigkeit
,Konzentrationsstörungen, Stimmungsschwankungen, Einschlafneigung am Steuer).  Schnarchen  ist ein Geräuschphänomen und belastet den Bettpartner.Kommen jedoch Symptome wie morgendliche Kopfschmerzen,Morgenmüdigkeit oder Konzentrationsstörungen hinzu, muss man das Schnarchen ernst nehmen, da sich dahinter ein krankhaftes Schnarchen  oder gar ein Schlafapnoesyndrom verstecken kann.

Beim einfachen Schnarchen ist das Geräusch monoton und regelmäßig,während beim Schlafapnoesyndrom nach den Atempausen das Schnarchen explosionsartig einsetzt und spindelförmig abnimmt.
Das obstruktive Schlafapnoesyndrom ist die häufigste schlafbezogene Atmungsstörung.
Es ist definiert als Atemstillstände länger als 5 Sekunden und häufiger als 10 mal pro Stunde.

Im Schlaf kommt es zu einem Verschluß der oberen Atemwege mit nachfolgendem Sauerstoffabfall im Blut. Dies führt zu Mini- Weckreaktionen. Dadurch hat der Betroffene das Gefühl morgens nicht ausgeruht zu sein. Er leidet an Morgenmüdigkeit, Tagesschläfrigkeit, Konzentrationsstörungen.
Die Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Auch Herzkreislauffunktionen können dadurch beeinflußt werden. Es kommt zum Bluthochdruck, Herzrythmusstörungen, Schlaganfall und sogar nächtlichem Herzinfarkt.


Die nCPAP- Therapie ist hier der goldene Standard.
Über eine Nasenmaske wird mittels eines kleinen Kompressors Luft in die oberen Atemwege gebracht, die dadurch ein Kollabieren der Halsweichteile verhindert.
Es kommt zu einer pneumatischen Schienung der Rachen und Halsmuskulatur. Atempausen und Schnarchen sind damit behoben. 


Das Upper - airway - resistent - Syndrom (krankhaftes Schnarchen) ist mit einem gestörten Schlaf des Patienten verbunden.
Es finden sich regelmäßig eine Verminderung der Atemtiefe (Hypopnoen) und  Mikro- Weckreaktionen  (Arousals). 
Das eigene Schnarchgeräusch kann den Schlafaufbau stören und damit auch die Erholsamkeit des Schlafes beinträchtigen.


Eine Gewichtsreduktion und der Verzicht von Körpergiften (Alkohol und Nikotin), sowie das Schlafen in Seitenlage können oft hilfreich sein. 
Operationen können auch hier nur symptomlindernd sein, aber die Atemstörung nicht beseitigen. 


Auch Protrusionsschienen genannt, werden diese filigranen Schienen aus dünnem Dentalkunststoff an die individuelle Gebiss-Situation angepaßt und mit zwei festen seitlichen Zügen so verbunden, daß sie den Unterkiefer im Schlaf ständig etwas nach vorne  drücken und dadurch die Atemwege frei halten. POSITIV: Störungsfreie, einfache Anwendung, an jedem Ort einsetzbar, kostengünstig in Anschaffung und Pflege, verschleißarm bis -frei.
NEGATIV: Für extrem Übergewichtige weniger gut geeignet, am Anfang etwas                   gewöhnungsbedürftig.